Medusa Lippenpiercing mittig stechen Risiken

Donnerstag, den 25. Mai 2017 um 23.57 Uhr

 

Medusa Piercing

Wird ein Piercing genau in die vertikale Linie zwischen der Oberlippe und der Nase eingesetzt, spricht man von einem Medusa Piercing.

Es gehört zu den Labret Piercings, weshalb häufig ein klassischer Labret Stecker in das Piercing eingesetzt wird. Im Handel gibt es eine Reihe unterschiedlicher Stecker, die je nach Geschmack des Trägers oder der Trägerin in der Mitte zwischen Oberlippe und Nase eine schöne Optik bieten können.

Das Medusa Piercing
Wie bereits erwähnt, wird das Medusa Piercing mittig über der Oberlippe angebracht. Diese Form wurde traditionell vom brasilianischen Volksstamm der Akuntsu getragen und hat daher eine lange Geschichte. Auch in Deutschland und Europa gibt es immer mehr Fans vom Medusa Lippenpiercing, weshalb diese Piercingform eine der am weitesten verbreiteten Formen geworden ist. Vor allem Frauen nutzen das Medusa Piercing, um ihr Gesicht zu verschönern und individueller zu gestalten. Im Alltag wird das Medusa Lippenpiercing im Vergleich zu anderen Piercings durchaus anerkannt, so dass es auch im Berufsleben durchaus getragen werden kann.

Der Stecker, der in das Medusa Piercing eingebracht wird, sollte in jedem Fall nicht allzu lang gewählt werden. Der Stab des Steckers würde andernfalls die Zähne schädigen, was sicher nicht gewünscht ist. Da es große anatomische Unterschiede geben kann ist es sinnvoll, genau zu prüfen, welcher Stecker für das eigene Medusa Lippenpiercing passend ist und diesem im Shop des Piercers oder auch online entsprechend auszuwählen.

Das Stechen vom Medusa Lippenpiercing
Das Medusa Piercing wird ins Gewebe oberhalb der Oberlippe gestochen. Hier verlaufen relativ viele Nerven, die das Stechen mitunter sehr schmerzhaft werden lassen. Viele Frauen, die bereits mehrere Piercings nutzen, beschreiben das Medusa Piercing als vergleichsweise schmerzhafte Prozedur. Diese lohnt sich jedoch, sobald das Piercing eingesetzt ist und getragen werden kann.

Zu beachten ist, dass das Gewebe oberhalb der Lippe nur schwer verheilt. Es muss daher eine Mindestheilungsdauer von sechs bis zehn Wochen kalkuliert werden. In dieser Zeit ist es notwendig, das Medusa Piercing entsprechend zu pflegen, um Entzündungen und Schwellungen an dieser empfindlichen Stelle zu vermeiden. Der Piercer, der das Medusa Lippenpiercing sticht, kann entsprechende Hinweise geben, wie die Pflege aussehen sollte.

Vom selber machen ist abzuraten
Um schön auszusehen und Geld zu sparen, entscheiden sich viele Trägerinnen, ihr Medusa Piercing selber zu stechen. Allerdings muss beachtet werden, dass beim selber stechen zahlreiche Risiken bestehen, die zum Teil kaum kalkuliert werden können.

Eines der Risiken ist, dass das Medusa Piercing nicht genau in der Mitte der Hautfalte gesetzt wird und so optisch später nicht schön aussieht. Zudem besteht das Risiko, dass durch die fehlende Erfahrung oder aber nicht steriles Werkzeug eine Entzündung hervorgerufen wird, die bleibende Schäden verursacht. Entzündet sich die Wunde stark, kann das Medusa Piercing im schlimmsten Fall die Haut an der Oberlippe verletzen, was dauerhaft zu sehen ist.

Profi-Piercer hingegen achten darauf, dass das Medusa Lippenpiercing steril gestochen wird, um Schwellungen an der empfindlichen Stelle zu vermeiden. Auch Entzündungen können in einem sterilen Umfeld weniger schwer entstehen, sofern das Medusa Piercing im Anschluss entsprechend gepflegt wird. Um die Risiken zu verhindern und dafür zu sorgen, dass das Medusa Piercing garantiert schön aussieht, sollte ein professioneller Piercer aufgesucht werden, der seine Arbeit bereits seit vielen Jahren ausübt. Diese Erfahrung können Kundinnen spüren und erhalten hier ein garantiert einwandfreies Ergebnis.


Medusa Piercing
Medusa Lippenpiercing

 

Wichtiger Hinweis: Diese Website dient ausschließlich der reinen Grundinformationen zum Thema Lippenpiercing. Sie erhebt nicht den Anspruch vollständig oder in allen Punkten richtig zu sein. Lassen sie sich auf jeden Fall in einem Geschäft, welches sich auf das Piercen spezialisiert hat, beraten und führen sie keine eigenen Piercingversuche durch. Befragen sie auch ihren Arzt und konsultieren sie ihn sofort bei den kleinsten Auffälligkeiten.